Hochwertiges Ansteckmikro vs. iPhone-Mikro
Mikrofon-Test mit der DR
HINWEIS: Unbedingt Kopfhörer aufsetzen oder halbwegs gute Boxen verwenden!
Hintergrund:
Für zukünftige Helmkamera-Aufnahmen hätte ich gern besseren Sound. Hierfür habe ich mir ein hochwertiges Ansteckmikrofon gekauft (16 € zzgl. Versand bei Reichelt.de). Nun habe ich irgendwie versucht, dieses Mikro an mein iPhone anzuschließen.
Dabei gibt es allerdings ein Problem: Das iPhone 3GS schneidet Frequenzen unterhalb von 200 Hz zunehmend ab:

Dies gilt sowohl für das eingebaute Mikro (in diesem Fall sowieso keine Option) als auch für Mikrofone, die über den Headset-Anschluss angeschlossen werden. Die Folge: Das Motorrad klingt wie ein Moped. :(
Die Alternative: Anschluss eines iPod-Mikros an den Dock-Connector. Hier besteht die Frequenzeinschränkung nicht. Diese Geräte haben oft zusätzliche Eingänge für andere Audioquellen (insb. externe Mikrofone), so dass ich daran das Ansteckmikro anschließen könnte.
Deswegen habe ich mir also ein gebrauchtes iVoiceIII von Macally ersteigert (22 € zzgl. Versand, langsam wird’s teuer). Dummerweise erkennt das iPhone dieses Mikro nicht verlässlich. Es ist zwar auch nicht für das iPhone gedacht, aber wenn man den Warnhinweis wegdrückt und in den Flugmodus geht, funktionieren trotzdem viele dieser Geräte. Das iVoiceIII zickt allerdings rum und wird nur manchmal erkannt und dann auch nicht lange. :(
Doch nun die Problemlösung: Es funktioniert am iPod Nano 4G meiner Freundin! :)
Lange Rede, kurzer Sinn… Jedenfalls konnte ich so diesen Soundcheck machen. Bei Tageslicht werde ich mal testen, wie es sich mit Fahrtwind verhält. Bin gespannt…
Die Aufnahme mit dem iPhone habe ich mit der kostenlosen iTalk App in bester Qualität (AIFF, 16 Bit, 44,1kHz) gemacht. Der Nano nimmt erfreulicherweise Apple Lossless mit ebenfalls 44,1 kHz auf (im Gegensatz zur Sprachmemo App des iPhones).
Die beiden Aufnahmen habe ich mit Wiretap Studio normalisiert und in iMovie ‘09 schnell zusammen geschnitten.
Spiele gerade mit der nagelneuen Photoshop App fürs iPhone rum - gefällt mir sehr gut!
Dieses Video hab ich beim Testen der iPhone-Halterung aufgenommen. Wie man sieht, da wackelt nichts!
Eine iPhone-Halterung fürs Fahrrad
…habe ich heute von RAM Mount geliefert bekommen. Und ich muss sagen, dass ich trotz aller Skepsis (Befestigung mit Kabelbindern!?) begeistert bin. Die Halterung ist sehr gut verarbeitet, besteht zwar fast “nur” aus Plastik, aber das ist von der ganz soliden Sorte. Montiert und mit iPhone sieht das ganze sehr elegant und schnittig aus. :)
Mitgeliefert wurde eine selbstklebende Neoprenfolie, die effektiv jegliches Verrutschen und Verdrehen verhindert. Mit den Kabelbindern konnte ich die Halterung tatsächlich bombenfest darauf montieren.
Die iPhone-Schale kann man sowohl vertikal als auch horizontal in der Halterung einrasten lassen. Der Schale traue ich auch locker einen Feldweg zu, sie scheint das iPhone sehr sicher zu halten.
Bezahlt habe ich inkl. Versandkosten 42,70 €.
Ich bin gespannt, wie es sich bei der ersten Fahrradtour bewähren wird.
Ps: Die Enden der Kabelbinder habe ich noch nicht abgeschnitten, um ggf. nochmal nachziehen zu können, falls sich diese noch weiter der Biegung anpassen sollten.
iPhone als GPS-Foto-Logger
Wow, das hat mich grad begeistert. Gestern hatte ich beim Fotospaziergang durch den Wald das bereits erwähnte Trails auf dem iPhone nebenbei laufen, um zu testen, ob sich das als GPS-Logger eignet. … Es eignet sich hervorragend!
Für Aperture gibt es beispielsweise Maperture Pro (allerdings kostet das leider $39,95), mit dem man tatsächlich nur die GPX-Datei einlesen muss und schon werden alle Fotos korrekt mit geographischer Länge, Breite und sogar Höhe (wird offenbar aus dem Web nachgeladen) versehen.
Nun habe ich 15 Tage Zeit, mir zu überlegen, ob mir Maperture Pro die $39,95 wert ist. Billiger als ein dedizierter GPS-Logger für die Kamera ist es allemal.
Ist schon toll, was man mit einem iPhone alles machen kann. Mit Hilfe von Trails [iTunes-Link] habe ich heute unsere Fahrradtour bei schönem Spätsommerwetter aufgezeichnet. Dazu hatte ich vorher auf Bikemap.net (s.u.) die Route geplant, diese exportiert und in Trails als “Hintergrundroute” verwendet. Dann muss man diese nur noch abfahren, ohne dass man sich in der Gegend auskennen muss – toll.
(Klick auf das Foto liefert Details zur Tour)
UPDATE: Also Bikemap.net zeigt das ganze insgesamt übersichtlicher und attraktiver dar als EveryTrail, welches allerdings den Vorteil hat, dass man direkt aus Trails heraus zu EveryTrail exportieren kann. (Hab den Screenshot und den Link entsprechend geändert.)